Könnte man sagen: das Weltethos möchte so etwas wie die Zehn Gebote der Weltreligionen schaffen?
Nein. Man könnte eher von sittlichen Koordinaten für den Kompass des Gewissens reden. Die Erklärung zum Weltethos ist der Versuch, das Ethos der Menschheit, wie es sich seit Menschengedenken entwickelt hat, in sechs große Regeln, zwei Grundprinzipien und vier Weisungen zu fassen.
 
Der Menschheit muss klar werden, dass es keine postmodernistische Beliebigkeit, kein anything goes in Sachen Moral geben darf, dass es bestimmte Regeln gibt, an die jeder gebunden ist, und dass diese Grundregeln allen gemeinsam sind.
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