Folgen des SIEMENS-Skandals bis 2008
• Hohe
Kosten für Siemens: 500 Mio. Euro Steuernachzahlungen; ca. 1 Mrd. Euro
zur Aufklärung des Skandals.
• US-Börsenaufsicht SEC erreicht die Entlassung eines Großteils
der Siemens-Führungsriege.
• Ruf und Ansehen des einstigen Vorbildmanagers und Ex-Siemens-Chefs
Heinrich von Pierer sind beschädigt.
• Das Vertrauen von Wirtschaftswelt und Öffentlichkeit in den einstigen
Vorzeigekonzern ist erschüttert.
• »Nachahmereffekte« in Schwellen- und Entwicklungsländern
sind zu befürchten.
Urteil eines Mailänder Ermittlungsrichters vom 3. Mai 2004
(Schmiergeldfall in Italien):
»Insbesondere ... die Existenz von schwarzen Kassen bei Siemens zeige, dass
die von Siemens praktizierte Aufsicht völlig ineffizient ist und das Unternehmen
Schmiergeldzahlungen zumindest als mögliche Unternehmensstrategie ansieht.«