SIEMENS: Korruption und schwarze Kassen

Bestechung von Geschäftspartnern
 

November 2006
Der Korruptionsskandal wird durch eine Großrazzia der Münchner Staatsanwaltschaft bekannt.
 
1999 bis 2006
• Ca. 1,3 Mrd. Euro Schmiergeldzahlungen flossen, als Provisionen getarnt aus schwarzen Kassen.
• Ca. 300 Mitarbeiter des Konzerns sollen jahrelang weltweit für Großaufträge Geschäftspartner, Behörden und Regierungen bestochen haben (z.B. 2004 in Griechenland im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen).
• Ausscheidenden »Mitwissern« wurden großzügige Abfindungen für ihr Schweigen bezahlt.
• Der Gesamtschaden des größten Schmiergeldskandals in der deutschen Wirtschaftsgeschichte wird für Siemens auf 1,6 Mrd. Euro geschätzt.
 
Bestechung von Betriebsräten
 

• Mit Geld aus schwarzen Kassen wurde auch das Ausspionieren von unbequemen Betriebsräten der IG Metall finanziert.
• 20 Jahre lang flossen Zahlungen an die arbeitgeberfreundliche Betriebsratorganisation AUB für Bestechungsgelder, mehrtägige Luxusseminare für Betriebsräte etc.
• Gegen den ehemaligen AUB-Vorsitzenden Wilhelm Schelsky werden Ende 2006 Ermittlungen eingeleitet wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung, Untreue und unzulässige Einflussnahme auf Betriebsratwahlen.
 

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Urteil aus Mailand








Foto:
Ehemaliger Siemens-Manager Reinhard S.

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