Chronologie des ENRON-Skandals


Oktober 2001
Enron bestätigt, dass die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) eine Untersuchung begonnen hat, und gibt zu, Gewinne in den Jahren zuvor um 1,2 Mrd. US-Dollar zu hoch ausgewiesen zu haben.

Dezember 2001
Enron meldet Insolvenz an, da eine Übernahme durch den Konkurrenten Dynegy am Ende November gescheitert ist.

Januar 2002
Die Enron-Aktie wird vom Handel ausgesetzt.

Februar 2002

Es wird bekannt, dass ca. 500 Enron-Manager kurz vor der Pleite ihres Konzerns hohe Bonuszahlungen erhalten haben. So ließ sich Enron-Gründer Kenneth Lay eine Abfindung in Höhe von 205 Mio. US-Dollar auszahlen.

Oktober 2002

Der in den Enron-Skandal verwickelte Wirtschaftsprüfungskonzern Arthur Andersen wird wegen Behinderung der Justiz zu einer Geldbuße von 500.000 US-Dollar verurteilt.

Ab 2005

Strafverfahren wegen Betrugs (auf Grundlage des Sarbanes-Oxley-Acts) laufen gegen Mitglieder des ehemaligen Enron-Verwaltungsrats. Sie werden zu teilweise langjährigen Haftstrafen und Entschädigungszahlungen aus ihrem Privatvermögen verurteilt.

(s. pdf »Chronik«)
 
 

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Chronik des
ENRON Skandals













Foto:
ENRON Center, Houston, Texas

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