Die Konfliktlösung erfolgt strikt gewaltfrei. Missbrauch von Religion zur Anstiftung zu Gewalt und Hass wird abgelehnt und geächtet.
Versöhnungsprozesse einleiten
Versöhnung bedeutet zunächst, die Gewalttaten der eigenen Religionsgemeinschaft
in der Vergangenheit aufzuarbeiten, auf andere zuzugehen und sich zu entschuldigen.
Karitative und humanitäre Hilfe
Durch humanitäres Engagement sind »religionsbasierte Akteure« vor
Ort, kennen die Situation genau und schaffen durch ihre Hilfe und Präsenz
zusätzliches Vertrauen.
Interreligiöser und interethnischer Ansatz
Aktive Friedensarbeit und Hilfe für alle über ethnische und religiöse Grenzen hinweg.
Eigenprofil und religiöse Elemente
Jeder »religionsbasierte Akteur« soll sein eigenes, seiner Religion
entsprechendes Profil haben. Es darf aber weder missioniert, noch religiöse
Arroganz gezeigt werden. Die Würde des Unterschieds muss respektiert werden. Religiöse
Elemente wie gemeinsame Gebete, Symbole, Fasten schaffen Solidarität und
Vertrauen und dienen der Stärkung des Friedenswillens.
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Was zeichnet religionsbasierte Friedensakteure aus?