Mitte der
1990er Jahre beschäftigt sich der
InterAction Council (IAC) ehemaliger
Staats- und Regierungschefs unter
dem Vorsitz von Helmut Schmidt mit der Frage interkultureller und interreligiöser Werte. Für ein Expertentreffen
sucht Schmidt herausragende Vertreter der großen Religionen.
Im März 1996 findet in Wien das Expertentreffen »Auf
der Suche nach globalen ethischen Standards« statt; Hans Küng fungiert
als wissenschaftlicher Berater.
Im seinem Abschlussbericht bekräftigt der InterAction Council unter Bezugnahme auf die Weltethos-Erklärung von
Chicago: »Um die globalen Probleme lösen zu können, müssen wir mit einer gemeinsamen ethischen Basis
beginnen.«