John Locke

John Locke (1632–1704)
 
greift Hobbes’ Gedanken auf, dass der Staat seine Macht rechtfertigen muss.

Darüber hinaus identifiziert Locke aber grundlegende Rechte auf Leben, Freiheit und Eigentum, die der Einzelne nicht aufgeben kann. Der Staat hat geradezu die Funktion, diese natürlichen Rechte des Menschen zu sichern und zu erhalten. Falls er dem nicht nachkommt, verliert er seine Legitimation.
Locke gibt dem Staat nicht uneingeschränkte Macht, sondern forderd die Gewaltenteilung in Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Exekutive (ausführende Gewalt). Später wurde diesem Modell noch die Judikative (die Rechtsprechung) durch Charles de Montesquieu (1689–1755) hinzugefügt. Bei Locke sind die natürlichen Rechte des Individuums dem Staat übergeordnet und der Einzelne kann sie gegenüber dem Staat geltend machen.

Die Ideen von John Locke hatten großen Einfluss auf die amerikanische Unabhängigkeitserklärung.
Weltethos
und Politik


Menschenrechte
und Menschen-
pflichten


M-RECHTE
Ideengeschichte

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