Geistiger und politischer Wandel als Voraussetzung
Die Idee der Menschenrechte wird besonders von den Philosophen Thomas Hobbes, John Locke, Jean-Jacques Rousseau und Immanuel Kant geprägt.
Doch nicht die Ideen dieser Philosophen allein führten zur Institutionalisierung
von Menschenrechten in Europa.
Manchmal
waren diese Denker ihrer Zeit voraus, manchmal erklärten und rechtfertigten
ihre Theorien gesellschaftliche Veränderungen erst im Nachhinein. Nur
im damaligen sozialgeschichtlichen Kontext – dem Zerfall feudaler
Herrschaftsformen und der Entstehung von souveränen Nationalstaaten – konnten
ihre philosophischen Ideen ihre große Wirkung entfalten.
Abb. links:
Thomas Hobbes,
Jean-Jacques
Rousseau
Abb. Mitte:
»March to Versailles«, Gemälde
Abb. rechts:
John Locke, Immanuel Kant