Antike: Rom
In
der Zeit der römischen Stoa (ca. 100 v. bis 100 n. Chr.)
wird, u. a. von Cicero, Seneca und Epiktet,
die Idee einer natürlichen Gleichheit der Menschen formuliert
und als Bestandteil eines universal geltenden Naturrechts (lex
naturae) gesehen.
Für römische Bürger wird diese Gleichheitsidee auch der römischen Rechtspraxis zugrunde gelegt. Sie findet sich im Corpus Iuris Civilis, einer Sammlung des römischen Rechts, zusammengestellt von Kaiser Justitian I.
(527–565).
Abb.:
Antikes Rom,
Relief mit Gerichtsszene