Kissingers politische Überzeugungen

• Machtpolitik: Jeder Staat verfolgt seine nationalen Interessen ohne Rücksicht auf andere Staaten und deren Interessen. Je mehr Macht ein Staat hat, desto eher kann er seine Interessen in der internationalen Politik durchsetzen.
• Frieden auf Zeit: Stabilität und Sicherheit sind nie von Dauer: nur ein Machtgleichgewicht (»balance of power«), vor allem zwischen den Großmächten, hält Staaten davon ab sich zu bekriegen.
• Konflikte: Nicht Harmonie, sondern Konflikte sind der Normalzustand in den internationalen wie in den zwischenmenschlichen Beziehungen.
• Keine politische Moral: Für Ethos und moralische Überzeugungen gibt es keinen Platz in der Politik, bestenfalls im Privatleben. Moral wird negativ bewertet, als rhetorisch, missionarisch und emotional abgetan. Idealpolitiker wie Wilson werden als »moralisierend« kritisiert.

Kissinger
 

Kissinger, Water-Gate-Affäre
Weltethos
und Politik


Weltpolitik im
Wandel

 
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