Wilson: Versuch einer neuen Politik

Nach dem Ersten Weltkrieg tritt US-Präsident

Thomas Woodrow Wilson (1856–1924)

für ein Umdenken in der Weltpolitik ein: statt Interessengegensätze durch Krieg auszutragen, soll in Zukunft der Völkerbund die internationale Kooperation fördern und in Konfliktfällen vermitteln. Die Kernpunkte dieser neuen Friedensordnung – von »Realpolitikern« als »idealistisch« disqualifiziert – sind im »14-Punkte-Programm« zusammengefasst, das Wilson 1918 vorlegt.

Die Prinzipien seiner wertorientierten Politik:
• Freiheit und Selbstbestimmung für alle Völker,
• Gerechtigkeit für Freund und Feind,
• statt ungerechtem »Diktatfrieden« ein »Gerechtigkeitsfrieden«,
• Friedenssicherung durch einen Völkerbund.

Wilson


14-Punkte-
Programm


Wilson, 14-Punkte-Programm
Weltethos
und Politik


Weltpolitik im
Wandel

 
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