Bismarck: Verkörperung der Realpolitik

Otto von Bismarck (1815–1898)

war preußischer Ministerpräsident und wird, nach der Einigung des Deutschen Reiches 1871, unter Kaiser Wilhelm I. erster deutscher Reichskanzler. Bei allen Erfolgen erweist sich sein politischer Leitgedanke, die Stärkung und Expansion des monarchischen, preußischen Staates, als antiliberal, antiparlamentarisch und antidemokratisch. Bismarck gilt als Prototyp des Realpolitikers.

Seine politische »Moral«:
Alle Moral ist den Staatszielen unterzuordnen. Politische »Moral« heißt bei Bismarck: tun, was opportun ist, was den staatlichen Interessen und der Machterhaltung dient. Dabei sind auch gezielte Desinformationen, öffentliche Lügen und Illoyalität gegenüber Freunden und Verbündeten erlaubt.


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