Die »Zehn Gebote« – Basis für ein gemeinsames Grundethos
Zehn Gebote
Gemeinsames Grundethos
Paradigmen-
wechsel
im Christentum
Christliche Bibel
Ich bin der Herr, Dein Gott.
1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2. Du sollst Dir kein Gottesbild machen.
Du sollst den Namen des Herrn,
Deines Gottes,
nicht missbrauchen.
3. Gedenke des Sabbattages, dass Du ihn heilig haltest.
4. Ehre Deinen Vater und Deine Mutter.
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst nicht falsches Zeugnis reden wider Deinen Nächsten.
9. Du sollst nicht begehren nach dem Hause Deines Nächsten.
10. Du sollst nicht begehren nach dem Weibe Deines Nächsten,
nach seinem
Sklaven oder Sklavin,
nach seinem Rinde oder seinem Esel,
nach irgendetwas, was
Dein Nächster hat.
(Nach: Exodus, Kapitel 20,2-17)
ANMERKUNG:
Die Zählung der Zehn Gebote ist bei Juden und Christen (und den
christlichen Konfessionen) je anders. Die hiesige Version ist die bei Katholiken
und Lutheranern übliche. Die rabbinische Version, die auch von vielen Protestanten übernommen
worden ist, teilt dagegen das Zweite Gebot dieser Version in zwei Gebote, so
dass das Dritte Gebot lautet »Du sollt den Namen des Herrn, Deines Gottes,
nicht missbrauchen«. Um die Zahl zehn zu erreichen, werden das 9. und 10.
Gebot zu einem Gebot verschmolzen.