Anglikanismus – ein dritter Weg

John Wyclif (1328–1384):
Biblisch fundierter Protest am Papsttum.

König Heinrich VIII. (1491–1547): Bruch mit Rom (1532–34), Gründung einer anglikanischen Staatskirche, die zunächst weitgehend an katholischer Lehre und Praxis festhält.
 
Thomas Cranmer (1489–1556):
Der Erzbischof von Canterbury verfolgt einen stärker reformatorischen Kurs unter Heinrichs Nachfolger Edward VI., bleibt aber Bischof. Während der kurzlebigen katholischen Restauration unter Königin Maria wegen Häresie hingerichtet.
 
Königin Elizabeth I (1558–1603):
kehrt zum Protestantismus zurück; den »Puritanern« geht die Beseitigung katholischer Elemente nicht weit genug; Spaltung des englischen Protestantismus. Nach 1620 Auswanderung vieler calvinistisch gesinnter Puritaner nach Amerika, Gründung von »Freikirchen«, auch in England.
 
Oliver Cromwell (1599–1658):
Der puritanische General reformiert ab 1648/49 die anglikanische Kirche in eine calvinistisch-presbyteriale Richtung. Nach der Restauration der Monarchie (1660) kehrt England zur elisabethanischen »Via media« (Mittelweg) zurück.
 

Paradigmen-
wechsel
im Christentum


Christliche Bibel










Abb.:
Heinrich VIII.

Weltethos
und Religionen


Nahöstl.-prophet.
Religionen

 
CHRISTENTUM
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