
Die protestantische Kirchen heute
sind Erben der Reformation (reformatorisch-protestantisches
Paradigma):
• Eine »neue« Form von Kirche, eine egalitäre Gemeinschaft
von Pfarrer und Gläubigen.
• Gemeindegottesdienst mit Vorrang des Wortes (Bibelrezitation, Predigt,
Kirchengesang) gegenüber rituellen Handlungen und mit aktiver Teilnahme
der Gemeinde.
• Beeindruckende künstlerische Leistungen besonders in der Kirchenmusik.
• Eine Spiritualität, welche die persönliche Beziehung zu Jesus
in den Vordergrund stellt.
• Eine strenge Moral, welche persönliche Integrität und Ernsthaftigkeit,
aber auch soziale Verantwortung betont.
• Beachtliches Engagement in Bildung und Fürsorge für Kranke,
Arme und Ausgestoßene
• Aus der Erfahrung der Zersplitterung in zahlreiche
Konfessionen entsteht in der Neuzeit die ökumenische Bewegung, mit dem
Ziel Einigkeit in Glauben, Gottesdienst und kirchlicher Praxis zu erreichen.