Zu diesem »Alten« Testament fügen sie ein »Neues« Testament
hinzu, das aus folgenden Teilen besteht:
• vier Erzählungen der Geschichte und Lehre Jesu (»Evangelien«,
griech. »Frohe Botschaft«),
• eine Erzählung der Apostelgeschichte,
• 21 Briefe (»Epistel«) des Paulus und anderer Apostel,
• ein prophetisches Werk (»Apokalypse«).
Sie wurden alle zwischen 45 und ca. 140 n. Chr. geschrieben. Für Christen
sind es göttlich inspirierte Schriften. Sie bilden seither die Norm der
christlichen Lehre und Praxis für alle nachfolgenden Generationen.
Der
Begriff einer »buchstäblichen Unfehlbarkeit« des Textes entsteht
erst viel später.
